Es sollte als letzte Etappe unserer Mosel Reise auch der kulinarische Höhepunkt werden. Und ja: Das war es dann auch absolut! Der Besuch im Restaurant Waldhotel Sonnora in Dreis.
Die Gänge waren ein Feuerwerk der Aromen-Kombinationen – und von dem einen oder anderen Sößchen (z.B. der Limonen-Beurre Blanc) werde ich noch eine Weile träumen. Das alles perfekt auf den Teller gebracht. Die Weine waren absolut großartig und ergänzten die Gänge wunderbar.
Das Ambiente vom Sonnora, angefangen vom Apero und den ersten Grüßen aus der Küche noch im Salon bis zum restlichen Abend dann im eigentlichen Restaurant, ist einfach top! Und wurde perfektioniert vom lockeren charmanten und immer mit einem Lächeln versehenen Service eines extrem aufmerksamen Teams.
Das war ein großartiges Gourmeterlebnis auf höchstem Niveaus. Und wir kommen ganz sicher wieder. Der Guide Michelin sagt: 1 Stern bedeutet, dass ein Restaurant einen Stopp auf einer Reise wert ist, 2 Sterne, dass es einen Umweg wert ist und 3 Sterne, dass es eine eigene Reise wert ist. Insofern ist das für mich absolut folgerichtig, dass dieses Restaurant mit 3 Sternen ausgezeichnet ist. Das Waldhotel Sonnora ist in jedem Fall eine Reise nach Dreis wert!


Den Apero und die ersten 2 Grüße aus der Küche gab es zunächst im chicen Salon


Gruß aus der Küche 1

Gruß aus der Küche 2

Dazu Billecart-Salmon Brut Rose

Nach dem Champagner und den ersten beiden Grüßen aus der Küche ging es ins eigentliche Restaurant

Grüße aus der Küche 3 bis 5

Dazu ein Wein, der noch nicht Teil der eigentlichen Wein Begleitung war: 2020 -LieblingsEi- Sauvignon Blanc trocken von Jürgen Hofmann. Aus der Lage Appenheimer Laurenziuskapelle. Ausgebaut im 670 Liter Betonei. Not your ordinary SB! Würzig. Salzig. Top SB!

In Eiswein marinierte Gänseleber mit Walnüssen und geeistem Staudensellerie auf Creme von Apfel, gelbem Muskateller und Champagner -Essig

Dazu gab es 1999er Saarburger Rausch Riesling Auslese vom Weingut Forstmeister Geltz-Zilliken hier von der Mosel

Gegrillte Langoustines „Royal“ mit Mango „Par Avion“ und Limonen-Butter-Sauce „Beurre Bordier“
Wahnsinns-Gang!

Dazu gab es 2008er Eitelsbacher Karthäuserhof Riesling Kabi feinherb vom Weingut Karthäuserhof – also auch lokaler Wein von der Mosel

Medaillons vom bretonischen Hummer mit weißem Spargel, Frühlingsmorcheln und Nage von Mandeln und altem Sherry

Dazu gab es großartig gereiften 2007er Hermitage Blanc von der Domaine Jean Louis Chave von der Rhône

Sanft gegrillter Steinbutt aus La Rochelle mit Wassermelone in Strauchtomaten-Fumet, schwarzem Pfeffer und Basilikum

Dazu gab es 2010er Chateau Pape Clement (Pessac Leognan). Bei Bordeaux weiß bin ich oft skeptisch. Aber das war ein Top Wein zum Gang

Rehrücken aus der Eifler Jagd mit Buchweizen-Crêpe „Foie Gras“, Pistazien-Gremolata, Orangen-Aromen und Sauce Rouenaise „Sonnora“

Dazu gab es Pinot aus dem Burgund: 2002er Gevrey-Chambertin Clos Saint Jacques von der Domaine Sylvie Esmonin

Lauwarmes Tartelette von Valrhona Guanaja –Schokolade mit Banane, luftiger Passionsfrucht und Meersalz-Karamell

Dazu ein Prümchen: 2012 Graacher Himmelreich Kabi

Portwein-Kirschen-Ragout mit Creme-Eis von schwarzem Pfeffer

Delice von der Gariguette-Erdbeere „Fromage Blanc“ und Rhabarber-Mascarpone-Eis mit leicht gelierter Vinaigrette von Rhabarber, Pinienkernen und Basilikum -Öl

Dazu hab es eine 2004er Oberemmeler Hütte Riesling Auslese vom Weingut von Hövel




Diverse Leckerchen zum Espresso

Cognac zum Abschluss