Tantris, München (Mai 2025)

Am Donnerstag Abend ging es dann – natürlich wieder mit Anna – ins Restaurant Tantris. 1971 eröffnet und damals ein Meilenstein in der Geschichte der deutschen Spitzengastronomie. Wo wäre deutsche Kulinarik wohl heute ohne das Tantris? Der Name „Tantris“ spielt auf ein fernöstlich-mystisches Lebensgefühl an – passend zum visionären Gesamtkonzept, das weit über gutes Essen hinausgeht.

Schon beim Betreten fällt das Tantris durch sein auffälliges, fast futuristisch-psychedelisches Design der 70er Jahre auf. Orangefarbene Teppiche an den Wänden und der Decke. Geometrische Formen und auffällige Kunst. Irgendwie ein lebendiges Gesamtkunstwerk. Ikonisch.

Das Menü von Benjamin Chmura – das muss ich zugeben – hat mich an manchen Stellen etwas überfordert. Die Weine waren absolut großartig zu den Gängen. Der Service? Selten so etwas perfektes und dennoch lockeres erlebt. Das war schwer beeindruckend.

Für mich ein großartiges und besonderes kulinarisches Erlebnis. Und irgendwie auch eine Zeitreise.

Tantris Maison Culinaire

Die Grüße aus der Küche:
– Karamelisierte Zwiebel · Apfel · Schnittlauch
– Sellerie · Kürbis · Walnuss
– Rote Bete · Geräucherter Bottarga · Meerrettich
– Spinat croustillant · Navette · Liebstöckel
– Cannelé · Meeräsche · Grapefruit
– Champignons · Shiitake · PX-Vinaigrette

Der “Weinkühlschrank”.

PROVENCE Grüner Spargel · Mandel · Anis

2020 Aligoté | Domaine Roulot, Burgund, Frankreich

FLEUR Poivrade-Artischocke · Limequat · Kräuter

2017 Riesling Westhofener Kirchspiel GG | Klaus Peter Keller

PETIT BATEAU Seezunge · Erbsen · Safran

2020 und 2015 Blanc | Mas De Daumas Gassac, Languedoc-Roussillon, Frankreich

ENCRE Rotbarbe · Sepia · Kapern

2020 Meursault ‘Meix Chavaux‘ | Domaine Roulot, Burgund, Frankreich

Da Kalbsbries nicht so meins ist gab es einen fantastischen Lamm-Gang

2017 Condrieu “Chaillées de l’Enfer” | Domaine Vernay, Rhône, Frankreich

Pre-Dessert

Dessert

2020 Riesling Niedermenniger Herrenberg Spätlese feinherb | Hofgut Falkenstein, Mosel

Leckerchen zum Espresso

Orange – die Farbe des Abend